40 Jahre Diskurs mit Medien und Kunst

Hier finden Sie Informationen über 40 Jahre Auseinandersetzung mit Medien und die Möglichkeiten, die Kunst bieten kann. Diese vier Jahrzehnte bieten eine einzigartige Perspektive, um die gesellschaftliche Entwicklung von der analogen Ära bis hin zur globalen Vernetzung besser zu verstehen. Die digitalen Entwicklungen stellen eine große Herausforderung für unsere Informationsgesellschaft dar. Vielen Menschen erscheint der Diskurs über das mediale Zeitalter oft unbefriedigend. Doch für mich bleibt Kunst nach wie vor das einzige Genre, das in der Lage ist, Information zu abstrahieren und dadurch eine außenstehende Perspektive auf unsere Informationsgesellschaft zu schaffen. Kunst leitet sich vom Begriff “künstlich” ab und hat das Potenzial, einen neuen Diskurs zu eröffnen – insbesondere in der digitalen Welt – und uns einer Utopie einer gerechteren Informationsgesellschaft näherzubringen.
Auf dieser Seite finden Sie meine Arbeiten, die sich mit Kunst und Erfindungen auseinandersetzen. Meine Tätigkeitsbereiche umfassen:

  • Neue Medien, Prozesskunst und generative Kunst
  • Kritik am Internet
  • Netzkunst und Hacking-Kultur
  • Das Infolab der Stadtwerkstatt – Was ist Information? Welche Möglichkeiten bietet die Übertragung der analogen Welt in digitale Simulationen?

Kunst im Kontext der Natur mag oft ungewohnt erscheinen. Doch eine Betrachtung der Evolution kann uns neue Perspektiven eröffnen. Kunst lebt vom “Nicht-Wissen” und vom Willen, Neues zu lernen. Sie ist geprägt durch das Scheitern und Experimentieren. Kunst gibt uns Hoffnung, entspringt einer Sehnsucht und bringt uns neue Erfindungen, die Utopien sichtbar machen. Hier finden Sie einen Diskurs über zeitgenössische Medien, Materialien und soziale Einflüsse, die in Ausstellungen und experimentellen Labor-Situationen umgesetzt wurden.

Hacking und Schattenlabore

Hacking und Labore sind heute zentrale Orte, um neue Ideen und Positionen in unserer Gesellschaft zu entwickeln. Oft geschieht dies hinter einer “Firewall”, auf Inseln oder in geschützten Räumen kreativer Experimente.
Meine Arbeit mit digitalen Maschinen begann in einer kleinen Werkstatt (1983) und setzte sich fort im Labor für Visuelle Medien an der Universität für angewandte Kunst (1989), im Kunstlabor (1991), über experimentelle Internetprovider wie “Silverserver” und “servus.at” (ab 1994), im Medienkunstlabor des Kunsthauses Graz (2004–2007) und schließlich im Infolab der Stadtwerkstatt (2008–2025). Diese Seite bietet eine Übersicht über meine Auseinandersetzung mit Technologie und Kunst.

Am Anfang und Ende stellt sich die Frage: Was ist Information überhaupt, und warum ist sie in der Evolution so wichtig?

Information ist das wichtigste Gut, das wir besitzen. Ohne Information gäbe es wahrscheinlich weder Zeit noch Raum – sie ist der Kern unserer Existenz und der Schlüssel zur Verbindung zwischen unserer Realität und den dahinterliegenden Strukturen.
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